Blower-Door

Durch die strenge Energieeinsparverordnung, die eine mindestens 30-prozentige Heizenergie-Einsparung fordert, gewinnt die Luftdichtigkeit eines Hauses immer mehr an Bedeutung. In erster Linie richten sich diese Forderungen an Architekten und Bauunternehmer. Diese sind angehalten die Gebäudehülle nahezu luftdicht auszuführen und dies dem Bauherrn zu garantieren!

Während Transmissionswärmeverluste, auch bei bestehenden Gebäuden, in der Regel ausreichend genau ermittelt werden können, herrscht bei Lüftungswärmeverlusten, bzw. Infiltrationswärmeverlusten meist eine erhebliche Unkenntnis über Größe und – vor allem auch – Ort der Leckagen.

Um Sanierungsmaßnahmen ergreifen zu können ist deren Kenntnis jedoch zwingend notwendig.

Der Einsatz des Blower-Door-Verfahrens und hochmoderner Infrarotkamerasysteme gibt Aufschluss über die Luftdichtigkeit eines Gebäudes, unabhängig von der jeweiligen Witterung.

Ob es sich um den Nachweis der Dichtigkeit oder um das Aufspüren von Leckagen an Fensteranschlüssen, Wanddurchbrüchen, Abluftöffnungen, Dachanschlüssen im Giebel und der Traufe, Dachluken, Holzbalkendecken oder Öffnungen für Rollladengurte handelt – mit dem Blower-Door-Verfahren wird beides zweifelsfrei festgestellt und nachgewiesen.

Blower-Door steht für ein besonderes Verfahren, mit dessen Hilfe die Gebäudehülle im Rahmen einer n50 Messung nach DIN V 4108-7 auf ihre Luftdichtigkeit untersucht wird.

Für die Leckageortung wird in dem Gebäude ein Unterdruck von 50 Pa gegenüber der Umgebung erzeugt. Während diese Druckdifferenz konstant gehalten wird, kann das gesamte Gebäude auf Undichtigkeiten untersucht werden. Die ermittelten Leckagen und Mängel werden umfangreich dokumentiert, Nachbesserungen können gezielt durchgeführt werden.

Gerne beraten Sie unsere Techniker über die Ursachen von Undichtigkeiten, außerdem erhalten Sie fachgerechte und kostengünstige Vorschläge zu möglichen Sanierungsmaßnahmen.