Feuchtigkeit im Haus - wichtige Begriffe

Wasserdampf
In der Luft gebundene Menge Wasser in gasförmigem Zustand – nicht sichtbar. Die Menge Wasserdampf wird in Gramm pro Kubikmeter Luft angegeben.

Maximale Luftfeuchtigkeit
Die bei einer bestimmten Temperatur maximal mögliche Menge Wasserdampf in einem Kubikmeter Luft (Gramm pro Kubikmeter). Die maximale Luftfeuchtigkeit entspricht einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent, man spricht auch von einer Wasserdampfsättigung. Je höher die Temperatur der Luft ist, umso mehr Wasserdampf kann diese aufnehmen.

Relative Luftfeuchtigkeit
Verhältnis von der tatsächlich vorhandenen Wasserdampfmenge zur maximal aufnehmbaren Menge. Die Angabe erfolgt in Prozent.

Taupunkt-Temperatur
Lufttemperatur, bei der eine Wasserdampfsättigung erreicht ist, also die Luft kein Wasser mehr aufnehmen kann. Wird die Luft weiter abgekühlt, fällt Tauwasser aus.
Die für die Wohnung notwendige Entfeuchtung wird durch das Aufheizen von kalter Außenluft mit geringem Wasserdampfgehalt erreicht. Danach kann die Luft zusätzlich Wasserdampf aufnehmen und beim nächsten Lüften nach außen abführen.
Wenn warme Luft auf kalte Flächen oder Gegenstände trifft, wird diese Luft abgekühlt. Das Wasserdampf-Aufnahmevermögen der Luft sinkt. Die maximale Luftfeuchtigkeit kann dabei erreicht oder überschritten werden.

Kondensation
Wird die maximale Luftfeuchtigkeit überschritten, ist der Taupunkt erreicht. Der Wasserdampfanteil über der maximalen Sättigungsmenge fällt in flüssiger Form, tropfenförmig, als sichtbarer Niederschlag aus. Das so anfallende Wasser wird als Kondensat oder Tauwasser bezeichnet.

Typische Anzeichen für Kondensation
Beschlagen der Wandfliesen oder Spiegelflächen im Bad
Beschlagen der Brillengläser, wenn der Brillenträger von kalter in warme Umgebung kommt
Fensterflächen, durch niedrige Außentemperatur abgekühlt, werden zu Kondensationsflächen